Angebrachte Steuersenkung – Ausgabendisziplin weiterhin notwendig
- FDP Dübendorf

- 6. Okt. 2025
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Medienmitteilung der FDP Dübendorf vom 7. Oktober 2025
Die FDP nimmt die Mitteilung des Stadtrates, für 2026 den Steuersatz um 3% senken zu wollen, erfreut zur Kenntnis. Unsere Fraktion wird diesen Antrag im Gemeinderat unterstützen. Angesichts der enormen Investitionen erachteten wir eine Senkung letztes Jahr für verfrüht, dieses Mal aber ist eine solche angebracht.
Der Stadtrat vermerkte, dass diese Senkung aufgrund „seiner vorausschauenden und nachhaltigen Finanzpolitik der letzten Jahre» möglich sei. Dieser Aussage können wir im Grossen und Ganzen zustimmen. Angesichts der weiterhin sehr relevanten und kostspieligen Investitionen der nächsten Jahre gibt es keinen Grund, vom bisherigen Kurs abzuweichen. Es wäre höchst fahrlässig, sich vom Resultat 2025 blenden zu lassen und nun in eine Ausgabeneuphorie zu verfallen. Wir möchten darauf hinweisen, dass ein attraktiver Steuersatz nachweislich zu einer Erhöhung des Steuersubstrats führt. Dank dieser Steuerzahlungen kann sich Dübendorf die Ausgaben in Infrastruktur und auch die Beiträge an Vereine und Kultur überhaupt erst leisten. Einmal mehr muss verdeutlich werden: Bevor Geld ausgegeben werden kann, muss es verdient werden.
Der Überschuss 2025 kommt zustande durch deutlich höhere Steuereinnahmen und nicht durch Einsparungen auf der Ausgabenseite. Einerseits zeigt dies die Notwendigkeit einer Steuersenkung, da offensichtlich die Steuerzahler übermässig belastet werden (genau wie auf Kantonsebene), andererseits gibt das weiterhin überdurchschnittliche Ausgabenwachstum Anlass zu Sorge. Auf mittlere Sicht ist ein Ausgabenwachstum, das grösser ist als das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum, nicht nachhaltig. Damit dieses wieder unter Kontrolle gebracht werden kann, braucht es weiterhin Ausgabendisziplin und kontinuierliche Effizienzsteigerungen seitens Stadtrat und Verwaltung. Gleichzeitig muss auch der Gemeinderat sich vermehrt in Zurückhaltung üben. In letzter Zeit herrschte im Gemeinderat allzu oft Anspruchsdenken statt Haushaltsdisziplin. Die FDP wird sich dafür einsetzen, dass nun auch die Ausgabenseite wieder unter Kontrolle gebracht wird. Damit dies gelingen kann, streben wir im nächsten Jahr Sitzgewinne im Gemeinderat an und stellen mit Roger Gallati sowie Adrian Ineichen zwei hervorragend qualifizierte, integre und bürgernahe Kandidaten für den Stadtrat.


