top of page

FDP zufrieden mit solidem Budget 2026 und beschlossener Steuersenkung

Medienmitteilung der FDP Dübendorf vom 9. Dezember 2025

 


Der Gemeinderat hat das Budget 2026 mit wenigen Anpassungen verabschiedet und gleichzeitig einer Steuersenkung um drei Prozentpunkte zugestimmt. Die FDP Dübendorf begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich. Dübendorf präsentiert sich weiterhin in einer soliden finanziellen Lage: faktisch schuldenfrei und mit ausreichend Liquidität für die vorgesehenen Nettoinvestitionen von rund 65 Millionen Franken.

 

Trotz dieser positiven Ausgangslage weist die FDP auf strukturelle Herausforderungen hin. Der Personalaufwand steigt erneut deutlich an. Gleichzeitig beruhen die guten Einnahmen weiterhin stark auf hohen Grundstückgewinnsteuern, deren Nachhaltigkeit begrenzt ist. In den kommenden Jahren ist daher mit einer engeren Budgetlage zu rechnen.

 

Die FDP erinnert daran, dass der Stadtrat eine klare Führungsverantwortung trägt. Dazu gehört, politische Aufträge nicht einfach dauerhaft hinzunehmen, sondern Leistungen und Ausgaben kritisch zu hinterfragen und, wo nötig, Kurskorrekturen vorzunehmen. Die Fraktion erwartet deshalb, dass eine kontinuierliche Leistungsüberprüfung als fester Bestandteil der städtischen Steuerungskultur verankert wird, und zwar mit Fokus auf Effizienz und Sparpotenzial.

 

Grundsätzlich positiv beurteilt die FDP die Investitionsplanung des Stadtrats. Dieser setzt die richtigen Prioritäten und bekennt sich zu einer langfristig tragfähigen Begrenzung des Investitionsvolumens. FDP Fraktionspräsident Roger Gallati betonte in der Budgetdebatte, dass von einem Investitionsstau dennoch keine Rede sein könne. Der Blick auf die massiv verschuldete Stadt Zürich zeige zudem, welche Risiken entstehen, wenn die Haushaltsdisziplin aufgegeben werde. Das Negativbeispiel der Stadt Zürich müsse uns in Dübendorf eine Warnung sein.

 

Zufrieden ist die FDP auch mit der für die Primarschule beschlossenen Informatikinfrastruktur, die aus unserer Sicht zwingend notwendig ist für eine optimale Förderung der Digitalkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Erfreulich ist zudem der ebenfalls an der letzten Ratssitzung beschlossene Ersatz für das Lichtsystem im Haus C im Alters- und Spitexzentrum IMWIL. Damit werden sowohl für die Bewohner als auch für das Personal wieder zeitgemässe Bedingungen geschaffen.

bottom of page