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Chlausmärt: ein Herzensprojekt des Dübendorfer Gewerbes



Morgen Samstag ist es wieder so weit: Der Dübendorfer Chlausmärt verwandelt unsere Stadt zum 48. Mal in ein leuchtendes Weihnachtsdorf. Hunderte von Kindern freuen sich auf den Chlauseinzug, Familien schlendern durch die Marktstände, und ganz Dübendorf rückt ein Stück näher zusammen. Dieser Anlass ist für viele ein Höhepunkt des Jahres.

 

Der Gewerbe-, Handels- und Industrieverein Dübendorf, kurz „GHI“, organisiert diesen Traditionsanlass mit viel Herzblut und Freude. Engagiert sind unter anderem auch die St. Nikolausgesellschaft, der Feuerwehrverein und der Verschönerungsverein sowie zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer. Zudem wird dieser grösste, jährlich in Dübendorf stattfindende Anlass tatkräftig von der Stadtverwaltung, der Primarschulpflege, dem Tiefbauamt, der Stadtpolizei, der Feuerwehr und der Glattwerk AG unterstützt. Sie alle tragen dazu bei, dass der Dübendorfer Chlausmärt Jahr für Jahr stattfinden kann.

 

Das Dübendorfer Gewerbe trägt aber nicht nur den Chlausmärt, sondern setzt sich auch sonst für die Gemeinschaft ein: Schon in den 1890er Jahren gründete der GHI, der damals noch Handwerkerverein hiess, eine eigene Gewerbeschule. Diesem Engagement für das Lehrlingswesen ist der GHI treu geblieben, sei es mit der jährlichen Auszeichnung der besten Lehrabschlüsse oder mit dem Projekt „LIFT“ der Sekundarschule Dübendorf-Schwerzenbach. Dabei erhalten Sekundarschüler mit erschwerter Ausgangslage bei Mitgliederbetrieben des GHI einen Einblick in die Arbeitswelt und können auf diese Weise Selbstvertrauen, Sozial- und Selbstkompetenz entwickeln. Diese Einsätze finden in der Regel während drei Monaten jeweils am freien Nachmittag statt und bieten den Jugendlichen eine Brücke von der Schule zur Lehrstelle.

 

Eine attraktive Wohngemeinde braucht ein starkes Gewerbe. Wer Arbeitsplätze schafft, Lehrstellen anbietet und kulturelle Anlässe ermöglicht, verdient im Gegenzug auch die Unterstützung der Gesellschaft. Unser Gewerbe ist darauf angewiesen, dass die Politik auf die Bedürfnisse unserer Unternehmerinnen und Unternehmer Rücksicht nimmt. Wirtschaft und Gesellschaft gehören zusammen. Ein gutes Miteinander ist für uns alle von Vorteil!

 

 

Roger Gallati, Gemeinderat FDP und Vorstandsmitglied GHI

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